Es wird Macromedia Flashplayer 7 benötigt

Hamam

Unter Hamam versteht man im allgemeinen das traditionelle türkische bzw. orientalische Schwitzbad.
Umgeben von sinnlichen Düften, heißem Wasserdampf und einem stilechten Ambiente genießen immer mehr deutsche Besucher den Gang ins türkische Hamam. Hier finden sie geistige Ruhe und körperliche Entspannung.
Warme Güsse über Arme und Beine sollen dem Organismus helfen, sich langsam an die Wärme zu gewöhnen. Erst wenn der Körper angenehm erhitzt und der Geist vollkommen entspannt ist, beginnt das eigentliche Baderitual.
Am Anfang steht eine ordentliche Abreibung- mit einem speziellen Handschuh aus Ziegenhaar schrubbt der türkische Bademeister die Haut seiner Gäste ab. Der ganze Körper wird dabei beginnend von den Füßen und Händen zum Herzen hin abgerieben.
Bei dieser Prozedur fallen die obersten Hautschichten komplett der Bürste zum Opfer. Anschließend folgt der angenehme Teil der Behandlung: Mit einer duftenden Seife aus Olivenöl und Lavendel werden die Besucher komplett eingeschäumt und dann massiert.
Das Ergebnis ist eine deutlich schönere Haut und eine tiefempfundene Entspannung.
Den Abschluss des Baderituals bilden kalte Güsse über Arme und Beine, um den Kreislauf wieder zu stabilisieren. Zu guter Letzt bekommen die Gäste in bester türkischer Tradition einen frisch gebrühten Pfefferminztee und ruhen sich dann ca. eine Stunde aus.
Beim Haman wird aber nicht nur das Wohlbefinden gesteigert.
Regelmäßige Besuche fördern auch die Gesundheit, denn durch die Prozedur werden Schlacken und Giftstoffe gründlich ausgeschieden. Dadurch kommen die Stoffwechselvorgänge in Schwung und auch die Durchblutung funktioniert besser.